Push-Nachrichten in der Gastronomie: Was wirkt, was nervt
Push-Nachrichten wirken, wenn sie selten, konkret und für den Gast nützlich sind. Ein bis zwei Nachrichten pro Woche sind für ein Lokal meist die Grenze. Wer öfter schreibt, riskiert, dass Gäste die Nachrichten abschalten.
Was wirkt?
- Etwas Neues: eine neue Sorte, ein neues Gericht, ein neuer Standort.
- Ein Grund für heute: „Heute gibt es zur Matcha ein Gratis-Cookie.“
- Etwas Persönliches: „Deine Prämie wartet auf dich.“
- Etwas Nützliches: geänderte Öffnungszeiten, ein Feiertag, ein Event.
Was nervt?
- jeden Tag eine Nachricht
- Nachrichten ohne Inhalt, wie „Schau mal wieder vorbei!“
- Nachrichten zu Zeiten, in denen der Gast nicht kommen kann, z. B. spät abends
- immer dasselbe Angebot
Gute Beispiele zum Abschauen
| Anlass | Beispiel |
|---|---|
| Ruhiger Tag | „Montag ist Matcha-Tag: Heute gibt es zu jedem Matcha ein Gratis-Cookie.“ |
| Neues Produkt | „Neu bei uns: Iced Pistachio Latte. Probier ihn diese Woche.“ |
| Prämie fast erreicht | „Nur noch ein Besuch bis zu deinem Gratis-Cappuccino.“ |
| Wetter | „Endlich Sonne. Unsere Terrasse ist offen.“ |
| Danke | „Danke für deinen Besuch! Wie hat es dir geschmeckt?“ |
Wann senden?
Kurz bevor die Gäste kommen könnten. Für ein Frühstückslokal am Morgen, für den Mittagstisch gegen 11 Uhr, für die Bar am späten Nachmittag. Im HappyPay-Dashboard kannst du Nachrichten im Voraus planen, etwa für Montag um 11 Uhr.
Wie oft?
Eine gute Faustregel für den Anfang: höchstens ein bis zwei Nachrichten pro Woche. Danach beobachten, ob an den Tagen danach mehr Gäste kommen. Lieber eine gute Nachricht als drei mittelmäßige.
An alle oder an Gruppen?
Nicht jede Nachricht passt zu jedem Gast. Mit der eigenen App kannst du Nachrichten an alle Gäste schicken oder an ausgewählte Gruppen. Ein Angebot für den Mittagstisch interessiert andere Gäste als ein Abend-Event.
Push oder Social Media?
Auf Instagram entscheidet ein Algorithmus, wer deinen Beitrag sieht, und Reichweite kostet oft Geld. Eine Push-Nachricht geht an alle Gäste, die Nachrichten erlaubt haben, und erscheint direkt auf dem Sperrbildschirm. Beides ergänzt sich: Social Media für neue Gäste, Push für Stammgäste.
Geht das auch ohne App?
Teilweise. Eine Wallet-Karte meldet sich auf dem Sperrbildschirm, wenn sich auf der Karte etwas ändert, zum Beispiel wenn eine Prämie bereitsteht. Für freie Nachrichten mit eigenem Text braucht es die eigene App.
Kurz-Checkliste vor dem Senden
- Gibt es einen echten Grund für die Nachricht?
- Versteht man sie in einer Sekunde?
- Passt die Uhrzeit?
- Ist es die einzige Nachricht in dieser Woche, oder höchstens die zweite?
HappyPay ausprobieren?
Wir zeigen dir in einem kurzen Gespräch, wie es in deinem Betrieb aussieht.
Gespräch vereinbaren